Donnerstag, 23. Juni 2011

Nun wirds richtig einsam

Irgendwie stehen wir ja auf Kontraste bei dieser Reise. Nun haben wir ja schon einen Kulturschock bekommen, als wir aus dem ruhigen Boston nach Las Vegas gekommen sind. Aber der Kontrast von Vegas zum Death Valley könnte nicht größer sein.
Death Valley: Der tiefste Punkt der USA... und der heisseste. Als wir dort waren hatten wir so um die 100°F und das um 19:00 Uhr. Wir haben es aber gut getimed. Ein paar Tage später, als wir schon längst über alle Berge waren kletterte das Thermometer auf 120°F (ca. 50°C). Das wäre wirklich nicht zum aushalten gewesen.
Aber die Wüste übt eine unglaubliche Faszination auf mich aus. Die Felsen und kargen Landschaften sind wunderschön.
Hier ein paar Bilder:

Ein häufiger Anblick auf Amerikas Straßen. Aber in der Wüste wirkt das noch viel besser, finde ich.

 Endlose gerade Straßen...

Aber schön das Tempolimit beachten! Ich weiß echt nicht, wer das kontrolliert oder wen das interessiert.






Welch ein passender Name.







Für all die Sportler unter uns. Wäre das nicht was?

Dekadenzia

Diesen Post hatte ich schon vor einiger Zeit geschrieben, daher die Zeitsprünge. Aber hier kommt er jetzt verspätet:


So, Las Vegas. Das ist mal echt krass. Soviel bunter Firlefanz überall ist schon beeindruckend. Hier stehen der Eiffelturm und eine "Miniaturausgabe" New Yorks (Ich glaube das ist eine Hotelfassade) friedlich nebeneinander. Und alles ist bunt . Ein Hotel sieht aus wie ein Märchenschloss aus Excalibur (so heißt auch das Hotel), ein anderes ist wie ein ägyptisches Monument aufgebaut. Wahnsinn.
Wir sind im Cosmopolitan abgestiegen. Ein relativ neues Hotel. Auf den ersten Blick gestern Abend war es fast schon unscheinbar mit seiner schwarzen Glasfassade. Auch die Form ist modern einfach (ein Quader) und doch ist es wohl im Moment der "the place to be" wie man so schön sagt. An einem Wochenende kann ein Top Zimmer schon mal 500$ die Nacht kosten und das Top-frühstück für 10 Personen lässt die Portokasse um 1500$ ärmer werden.
Im inneren ist es dann vorbei mit der Zurückhaltung. Säulen aus LED Wänden, Spiegeldecken und ein gigantischer Kronleuchter zieren den Saal. Ein paar Schritte weiter gibt es große Roulette-, Blackjack- und Pokertische. Sicher gibt es noch mehr aber wir haben noch nicht alles gesehen.
Wenn nachher die Lichter wieder angehen (hier ist es gerade Mittag) werden wir Fotos machen, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt.

Zuerst einmal gibt es ein paar Impressionen aus dem Hotel:



Dies ist die Lobby mit ihren Videoinstallationen. Jede Säule besteht aus großen LED Wänden. Es werden ständig andere Videos darauf abgespielt, was den Raum jedes Mal anders wirken lässt.




Das hier ist das Herzstück des Cosmopolitans: Ein riesiger Kronleuchter, der sich über zwei Etagen erstreckt.






 Die Designer des Hotels standen wohl auf moderne Kunst. Solche Gegenstände und Apparate sind überall in den Gängen verteilt.

Und so sieht das Hotel von aussen aus. Im Vergleich zum Rest in Las Vegas ist das noch wirklich sehr zurückgenommen:



Ich hoffe die Bilder geben einen kleinen Eindruck über das Hotel.

Bis dahin

Grand Canyon Nachtrag

So,

wir sind im großen und ganzen wieder aus der Wildnis rausgekommen. Nun ist im begrenzten Maße auch wieder Internet verfügbar. Hier noch ein paar weitere Bilder aus dem Grand Canyon.


Blicke aus dem Hubschrauber in den Canyon:






Nachdem wir wieder sicher gelandet waren haben wir ja noch die Jeepsafari gemacht. Hier sind ein paar schöne Bilder von der Landschaft:


So sieht der Canyon dann bei Sonnenuntergang aus.

Boston - Geschichte pur!

Während wir im Moment von einem Naturwunder zum nächsten fahren (Grand Canyon - Death Valley - Yosemite), möchte ich noch einen kleinen Nachtrag zu unserem Tag in Boston schreiben. In Boston sind wir den "Freedom Trail" entlang gelaufen. Auch wenn die Unabhängigkeitserklärung in Philadelphia unterschrieben wurde, so hat doch die ganze Bewegung ihren Ursprung in Boston u.a. mit der Boston Tea Party genommen. Viele Gründungsväter der USA bzw. Mitunterzeichner der Unabhängigkeitserklärung haben in Boston gelebt und sind dort auch auf den verschiedenen historischen Friedhöfen begraben (von denen wir drei (!) gesehen haben).

Hier ein paar Eindrücke von unserem Spaziergang auf den Spuren der Vergangenheit.

Auf diesem Bild gibt es ein erstes Zeichen dafür, dass dies kein normaler Tag für Boston war. Könnt Ihr es entdecken?


Die ersten Friedhofsbilder...





In der linken Bildecke sieht man ein historisches Backsteinhaus, in dem einer der ersten richtigen Verlage beheimatet war.


In diesem Gebäude wurde die Unabhängigkeitserklärung zum ersten Mal öffentlich in Boston verlesen.


Und hier ein Restaurant von 1826:


Ein Original-Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert:


Und hier der zweite Hinweis...



Und noch mehr Friedhofsbilder, mit Kugeleinschlagslöchern von britischen Soldaten.



Der Hafen von Boston:


Das Heimatstadium der Boston Bruins (Eishockey). An diesem Abend haben die Boston Bruins das 6. Spiel der Finalserie gegen die Vancouver Canucks gewonnen. Der Stand danach 3:3. Das siebte Spiel haben die Boston Bruins ein paar Tage später in Vancouver auch gewonnen und damit den Stanley Cup. Let's go, Bruins!!



Dieser roten Linie sind wir übrigens den ganzen Tag auf dem "Freedom Trail" gefolgt.